Aus diesem Artikel erfährst du:
Wasser und Strom sind eine Kombination, die Kontrolle erfordert. Im Bad ist das Risiko, dass die Elektroinstallation mit Feuchtigkeit in Kontakt kommt, deutlich höher als in anderen Räumen. Deshalb legen Vorschriften genau fest, wo und welche Steckdosen montiert werden dürfen.
Eine korrekte Steckdosenplanung:
Grundlage für die Planung von Steckdosen im Bad ist die Einteilung des Raums in Schutzbereiche. Jeder Bereich definiert, welche elektrischen Betriebsmittel dort verwendet werden dürfen. Unten findest du eine vereinfachte Übersicht der wichtigsten Zonen.
Dieser Bereich hat direkten Wasserkontakt. Die Montage von Steckdosen und Standard-Elektrogeräten ist hier verboten.
Zulässig sind ausschließlich Geräte mit sehr hoher Schutzart (mindestens IPX7), die für den Betrieb unter Wasser vorgesehen sind.
Dieser Bereich umfasst den Raum bis 60 cm um Wanne oder Duschkabine sowie auch den Bereich darüber.
Hier dürfen nur Geräte installiert werden, die gegen Wasserstrahlen geschützt sind (mindestens IPX5). Steckdosen sind jedoch weiterhin nicht erlaubt.
Dies ist der Bereich von 60 cm bis etwa 2,25 m Abstand zur Wanne oder Dusche sowie auch der Bereich rund um das Waschbecken.
In dieser Zone können ausgewählte elektrische Komponenten mit geeigneter Schutzart installiert werden, Standard-Steckdosen werden jedoch weiterhin nicht empfohlen.
Dies ist der „trockenste“ Teil des Bades, entfernt von Wasserquellen. Genau hier ist Platz vorgesehen für:
Steckdosen im Bad werden ausschließlich in Bereich 3 montiert. Wer diese Regel umgeht, schafft eine reale Gefahr für Gesundheit und Leben.
Neben den Schutzbereichen ist auch die Montagehöhe wichtig. Die richtige Position erhöht Sicherheit und Bedienkomfort. Am häufigsten werden folgende Lösungen verwendet:
Diese Anordnung reduziert das Risiko von Wasserkontakt und erleichtert die tägliche Nutzung.
Auch die Waschmaschinen-Steckdose muss in Bereich 3 liegen, in sicherem Abstand zu Wasserquellen. Häufig wird sie platziert:
So bleibt die Installation sicher und die Steckdose ist weniger Spritzwasser ausgesetzt.
Jede Steckdose im Bad sollte gegen Feuchtigkeit geschützt sein. Standard sind Modelle mit Schutzklappe.
In der Praxis bedeutet das:
Diese Lösungen erhöhen die Sicherheit im Alltag deutlich.
Eine schlecht geplante Elektroinstallation im Bad ist nicht nur ein optisches Problem. Sie bedeutet ein reales Risiko für Ausfälle, Stromschlag und teure Nacharbeiten nach Abschluss der Renovierung.
Gut geplante Steckdosen:
Steckdosen im Bad erfordern einen durchdachten Plan und das Einhalten der geltenden Normen. Die richtigen Zonen, die passende Montagehöhe und spritzwassergeschützter Schalter-/Steckdosen-Einsatz sorgen dafür, dass das Bad sicher und komfortabel im Alltag bleibt.
Es ist eines dieser Details, die man auf den ersten Blick nicht sieht, die aber über Jahre hinweg einen großen Unterschied machen.
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Ja, aber nur in Bereich 3 und mit ausreichendem Abstand zur Wasserquelle.
Mindestens IP44, also Schutz gegen Spritzwasser.
Ja, das ist eine der häufigsten und sicheren Lösungen.
Nein. Steckdosen sind ausschließlich in Bereich 3 zulässig.
Die Installation sollte immer von einer qualifizierten Elektrofachkraft durchgeführt werden — es geht um Sicherheit.